Wir über uns

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Wir über uns


Ein Online-Journal für Schülerinnen und Schüler: www.lesepunkte.de


Kinder und Jugendliche bewegen sich heute in einem Medien-Mix. Nach wie vor gilt aber: Auch die Neuen Medien verlangen Lesefertigkeiten. Warum nicht das Internet als Anreiz nutzen, um Lesen und Schreiben zu fördern?

Mit dem Online-Journal lesepunkte ist seit Oktober 2006 ein Rezensionsjournal für Jugendliche im Netz. Dort werden von SchülerInnen für SchülerInnen geschriebene Buchbesprechungen veröffentlicht. Besprochen wurden in den lesepunkten bis ins Jahr 2015 vor allem Romane für Jugendliche mit historischen Themen aus allen Epochen von der Frühgeschichte bis zur Gegenwart, aber auch historische und kunsthistorische Sachbücher. Mit dem Relaunch im Jahr 2016 wurde dieser Schwerpunkt zugunsten einer größeren Themenvielfalt erweitert.

Redaktionelle Angebote, wie etwa Interviews mit JugendbuchautorInnen, Leseproben aktueller Romane und Hörproben aktueller Hörbücher sollen zusätzlich Lust auf Literatur machen.

Entwickelt wurde das Magazin ursprünglich vom Lehrstuhl für die Geschichte der Frühen Neuzeit der Universität zu Köln und dem Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. An diesen beiden Instituten saßen bis 2015 die Redaktionen der lesepunkte. Die Bayerische Staatsbibliothek München betreute in dieser Zeit die technische Betreuung des Unternehmens. Im Jahr 2015 beschloss das Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL) der Universität zu Köln, die Trägerschaft des Projekts zu übernehmen und einen Relaunch der Website mit einigen konzeptionellen Neuerungen zum Jahresbeginn 2016 vorzunehmen.

 

Schülerinnen und Schüler als Kritiker? Geht das?


Junge Leser sind Anfänger, die, im Gegensatz zum erwachsenen Rezensenten, erst noch in die Literatur hinein wachsen müssen. Sicher kann nicht erwartet werden, dass Jugendliche den Markt der Jugendliteratur überschauen oder gar über ein ausgefeiltes kritisches Instrumentarium verfügen. Hier setzen die lesepunkte an: Wir wollen die differenzierte Auseinandersetzung mit Texten und die Entwicklung von eigenen Wertmaßstäben fördern.

Bei aller Kritik und Selbstreflexion sollen aber die Lust am Lesen und die Freude an Geschichten und der Geschichte nicht verloren gehen. Historische Jugendromane wollen in erster Linie spannend und unterhaltsam sein. Mit ihrer Verwendung im schulischen Kontext kann sich die Begeisterung für anschauliche Geschichten in Motivation zum historischen Lernen ummünzen lassen.

Der didaktische Nutzen der Lektüre solcher Texte für den Erwerb von Geschichtswissen und den Aufbau eines Geschichtsbewusstseins ist mittlerweile anerkannt. Für die Lektüre von Ganzschriften findet sich aber kaum Zeit im Unterrichtsalltag. Hier sind die lesepunkte Dienstleister und Partner für engagierte Lehrerinnen und Lehrer.

 

Universität und Schule: Ein Redaktionstandem


Die Redaktion der lesepunkte war von 2006 bis 2015 am Historischen Institut der Universität zu Köln angesiedelt. Die kunstgeschichtlichen Rezensionen wurden von München aus betreut. Seit Ende 2015 sitzt das Team der lesepunkte am Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL) der Uni Köln. Zahlreiche Verlage stellen den lesepunkten kostenlose Rezensionsexemplare aus ihren Programmen zur Verfügung, die von der Redaktion an unsere Partnerschulen verschickt werden. 

Für die lesepunkte sind die Lehrerinnen und Lehrer vor Ort in den Partnerschulen unsere Ansprechpartner. Sie klären Fragen zur Abfassung einer Rezension und motivieren, falls eine Schülerin oder ein Schüler in Verzug mit einem Text gerät. Die fertigen Texte werden an die Redaktion in Köln geschickt, wo diese redaktionell überarbeitet und schließlich in den lesepunkten veröffentlicht werden.

Köln, im November 2015