Seidel, Jürgen

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„Mein Vater hat meinem Bruder auf die Frage hin, was er im Krieg angestellt hat, eine Ohrfeige gegeben.“ 

Jürgen Seidel über den Generationenkonflikt nach dem Zweiten Weltkrieg und sein aktuelles Buch über den Vorabend des Ersten Welkriegs 

 


lesepunkte: Herzlich willkommen, Jürgen Seidel, auf der lit.Cologne und bei den lesepunkten! Vor zwei Tagen habe ich mich mit dem Comicbuchautor Reinhard Kleist unterhalten, der ganz in der Nähe, in Hürth, geboren wurde und nun in Berlin lebt und arbeitet. Bei Ihnen war es genau andersherum: Sie wurden in Berlin geboren und wohnen heute in Neuss – wie und warum haben Sie den Weg aus der Hauptstadt an den Rhein gefunden?

 

Jürgen Seidel: Als ich von Berlin weg bin, war ich fünf Jahre alt. Mein Vater hat 1953 einen Job bekommen, als zwar noch keine Mauer stand, aber wir dennoch in einer nächtlichen Aktion von Tempelhof nach Hannover geflogen und dann mit dem Zug nach Neuss gefahren sind. Es war in dem Sinne keine Flucht, aber seitdem wohne ich dort.

lesepunkte: Sie sind 1969 für drei Jahre nach Australien und Südostasien gegangen. Wie hat sich dies auf Ihre Leben und Ihre Arbeit ausgewirkt?

 

Jürgen Seidel: Sehr heftig, und das war auch sehr, sehr wichtig. Ich war eigentlich ein sehr schlechter Schüler in der Volksschule und bin sogar mal bei der Aufnahmeprüfung für die Realschule in allen Fächern durchgefallen; ich war eine absolute Obernull. Das führte dazu, dass ich mit 14 in die Lehre als Fernsehtechniker gegangen bin und auch kurz in dem Beruf gearbeitet habe – schlecht gearbeitet, wenn ich mich richtig erinnere. Ich habe die Fernseher nie ganz gekriegt, weil es mich ehrlich gesagt nicht interessiert hat. Es gab aber damals die Möglichkeit nach Südafrika, Kanada oder Australien auszuwandern. Ich dachte mir: „Das ist die Gelegenheit, dort ein Abenteuer zu beginnen.“ Es hat ein ganzes Jahr gedauert, bis der Prozess mit Beantragung des Visums etc. abgeschlossen war, und dann bin ich einfach weg. Heute waren alle jungen Leute, die ich kenne, schon mal in Australien, aber damals war das noch total schräg.

Ein Grund übrigens, warum ich dahin bin, war, dass ich nicht zur Bundeswehr wollte. Ich habe am gleichen Tag, als ich meine Einberufung mit der Fahrkarte zur Kaserne bekommen habe, mein Visum erhalten und bin dann statt zur Bundeswehr nach Australien gefahren. Ich fuhr mit dem Zug von Neuss nach Bremerhaven und stieg auf ein Schiff mit 2500 Leuten, welches dann in viereinhalb Wochen um Kapstadt herum – der Suezkanal war damals noch zu – nach Australien fuhr. Meine Mutter bekam dann Besuch von den Feldjägern, die auf der Suche nach mir waren, und sie entgegnete ihnen, dass ihr Sohn in Australien sei. Diese suchten dann im Keller und im ganzen Haus nach mir, weil sie dachten, ich hätte mich einfach versteckt. Also musste ich aus Australien eine Postkarte an das Kreiswehrersatzamt in Mönchengladbach schreiben, dass ich da bin, und habe anschließend nichts mehr gehört. 

Man kann sagen, dass es meinen Lebensweg tief verändert hat. Ich wäre sicher ein ganz anderer Typ geworden, wenn ich als Fernsehtechniker hier geblieben wäre – auch noch als schlechter Fernsehtechniker. Keine Ahnung was aus mir geworden wäre, irgendeine Flasche.

lesepunkte: Auf der lit.kid.Cologne haben Sie heute aus zwei Ihrer Bücher vorgelesen: „Das Paradies der Täter“ bildet den Abschluss einer offenen Trilogie über die Zeit des Nationalsozialismus. War diese Trilogie aus „Blumen für den Führer“, „Die Unschuldigen“ und „Das Paradies der Täter“ mit ihren Zeitmarken 1936, 1945 und 1952 von vornherein so geplant?

 

Jürgen Seidel: Nein, überhaupt nicht. Der Plan hat zunächst nur das erste Buch umfasst, nämlich eine Geschichte über ein Mädchen zu schreiben, das sich für Hitler begeistert. Das ist im Kinder- und Jugendbuchbereich gewissermaßen vollständig verboten, das darf man gar nicht machen. Ich kann mich erinnern, dass meine Mutter – und sie war genau die Generation, die hier betroffen war – mir als Kind immer erzählt hat „Der Hitler war doch eine Pfeife, ich mochte den nie. Aber die Tante Edith fand den klasse, die ist auf der Straße ohnmächtig geworden, weil sie die Rücklichter seines Autos in Berlin gesehen hat.“ Als Kind dachte ich immer, die sind bescheuert. Es gibt also ein paar Versatzstücke aus meiner Biographie, die mich dafür sensibel gemacht haben. 1994 ist ein Buch eines Journalisten erschienen, der einen Amerikaner kennengelernt hat, welcher wiederum im Besitz von 5000 Briefen war, die er selber 1945 aus einer Staatskanzlei Hitlers in Berlin aufgesammelt und mitgenommen hat. Nachdem diese jahrzehntelang herumgelegen haben, hat dieser Journalist die Briefe durchgesehen und Liebesbriefe an Adolf Hitler aussortiert, redigiert und herausgegeben.

Es gab ja tatsächlich eine ganze Generation von Frauen, die Mitte der 1930er Jahre 15-17 Jahre alt waren und Hitler verehrten, wie ich vielleicht in den 60ern irgendein Film-Sternchen klasse fand. Und heute kann ich als Großvater meinem Enkelkind ohne Probleme erzählen, dass ich Jimi Hendrix gut fand. Mein Enkel hört dann entweder mit Interesse zu oder denkt „Der Alte hat 'nen Schuss.“ Aber die mussten ihr Leben lang darüber schweigen und konnten ihren Enkeln doch nicht ernsthaft erzählen, dass sie in Hitler verliebt waren; das gehört sich einfach nicht. Und das fand ich hoch interessant. Die haben sich das ja nicht ausgesucht, das waren 15-Jährige, die wie Jugendliche in allen Generationen das Recht haben, sich in irgendwelche Idole zu verknallen. Über die Zeit, in der das Buch spielt, kann man eines sicher sagen: Hitler war für diese jungen Frauen vielleicht einfach sexy. Wenn ich das heute einer Schulklasse sage, höre ich, wie die alle aufschrecken. Aber es scheint wohl tatsächlich so gewesen zu sein, dass Hitler als sexy wahrgenommen wurde und die Frauen haben das ihr Leben lang wegdrücken müssen. Da kommt die Idee her und das drückt sich in dem Buch aus. Im Übrigen findet Reni, die Protagonistin des Buchs, Hitler gar nicht sexy, sondern macht es, weil die anderen das auch alle machen. Sie findet Albert Schweitzer viel besser und interessanter, das ist ein wichtiges Detail. 

lesepunkte: Wurde Ihnen dafür Apologetik vorgeworfen; und dass Sie die Bevölkerung von der Schuld freisprechen wollen nach dem Motto „Die sind da so reingerutscht“?

 

Jürgen Seidel: Klar. Das war der sofortige Vorwurf, als das Buch erschien, welches als eine Eloge auf den Nationalsozialismus und als didaktisch ganz schlecht kritisiert wurde. Aber das ist natürlich Käse! Ich habe ja nicht umsonst eine 15-Jährige genommen, die darf diesen Irrtum begehen und muss sich an das halten, was ihr die sie umgebenden Erwachsenen sagen und raten. Die haben versagt. Von denen ist in dem Buch aber gar nicht die Rede. Insofern war die Kritik wohl ein absichtliches Missverständnis.

lesepunkte: Im „Paradies der Täter“ geht es zentral um den Konflikt des jungen Tom mit seinem Vater. Sie selbst gehören einer Generation an, die vor allem in den 1960er Jahren sehr um die Aufarbeitung der deutschen Geschichte bemüht war und sich dabei auch intensiv mit der Rolle der eigenen Eltern auseinandergesetzt hat. Haben Sie selbst als Jugendlicher das Gespräch mit Ihren Eltern gesucht und sie über die NS-Zeit und ihre Rolle befragt?

 

Jürgen Seidel: Ja, ich habe es gesucht, aber nicht gefunden, was eigentlich für die ganze Generation so gewesen ist. Mein Vater hat meinem Bruder auf die Frage hin, was er im Krieg angestellt hat, eine Ohrfeige gegeben, was er sonst nie getan hat. Es ist ein Gemeinplatz, dass diese Generation nicht fähig war, darüber zu reden. Das wurde ihnen von unserer Generation verständlicherweise negativ angekreidet, was ich auch heute noch tue. Ich kann aber auch verstehen, dass in Anbetracht der Ungeheuerlichkeit dessen, was der Zweite Weltkrieg und der Holocaust bedeuten, es ihnen damals nicht möglich war, dezidiert zu erklären, wie sie sich verhalten haben. Ich kann es in dem Sinne nicht verstehen, aber ich kann mittlerweile akzeptieren, dass es offensichtlich so war. Man kann nur hoffen, dass es nicht noch einmal passiert.

Ein wichtiger Aspekt ist hier noch, dass meine Generation gezwungen war, sich den Nationalsozialismus neu zu erfinden, weil wir keine Antworten bekommen haben. Also wurde ein nicht unbedingt wirklichkeitsgetreues Bild des Nationalsozialismus in meiner Generation gehegt und gepflegt. Wir haben die Sache bis heute recht schablonenhaft und holzschnittartig im Kopf. Es gibt die Bösen und die Guten, die Opfer und die Täter; und so richtig differenziert sind wir über dieses Schema nie hinausgekommen. 

lesepunkte: Fühlten Sie sich dem jungen Tom, der vergeblich versucht, seinem Vater Informationen zu dessen Vergangenheit zu entlocken, persönlich sehr nah?

 

Jürgen Seidel: Ja, durchaus. Ich hätte mich gefreut, wenn meine Eltern Antworten gegeben hätten, wobei ich der Überzeugung bin, dass sie keine fürchterlich schwere Schuld auf sich geladen haben. Ich hätte mich gefreut, die Gelegenheit zu bekommen, mir ein differenzierteres Bild machen zu können. Aber dazu waren sie leider nicht fähig.

lesepunkte: Stellen Sie sich vor, die Protagonisten Ihrer Trilogie treffen sich: Was hätten sie sich gegenseitig zu sagen? Wie würde etwa Tom auf Heidrun oder Reni reagieren?

 

Jürgen Seidel: Die Frage habe ich ja noch nie gehört [lacht]. Die Reni hätte auf jeden Fall viel über ihre Gefühle für Hitler zu erzählen und sie hätte das Geheimnis zu lüften, wie sie nach der im Roman beschriebenen Zeit weitergelebt hat. Die anderen wären also in der Lage, zu erfahren, ob sie Hitler später immer noch gut fand. Heidrun würde vielleicht schweigen, weil sie immer noch viel zu betroffen von dem wäre, was sie angestellt hat und wo sie hineingeraten ist – sie hilft ja mit, den Aachener Bürgermeister umzubringen. Ich kann mir gar nicht richtig vorstellen, wie man als Mittäterin an einem Mord weiterlebt, was das Buch auch nicht erzählt. Der einzige, der redselig wäre und positiv auf die beiden anderen einwirken könnte, ist eigentlich Tom. Denn er ist schon so weit von der ganzen Sache entfernt, dass er sich mit dem unmittelbaren Verstricktsein nicht herumschlagen muss.

Und obwohl die Trilogie so nicht geplant war, ist die Architektur folgendermaßen: Reni begeht im ersten Buch einen folgenschweren Fehler, sie irrt sich in ganz fataler Weise. Heidrun, die bis zum Hals in der Geschichte steckt, muss es ausbaden, denn sie verliebt sich in den Sohn des Bürgermeisters, der umgebracht wird. Diese Liebe geht natürlich kaputt, was die Strafe für das ist, was sie anrichtet. Der einzige, der weniger zu tragen hat, ist Tom, der für den Versöhnungsaspekt steht, denn in dem Buch heiratet er später das jüdische Mädchen. Da ist die Vision der Versöhnung lebendig gestaltet, die ja auch nötig ist.  

lesepunkte: In Ihrem Romanen findet sich immer eine, manchmal auch tragische, Liebesgeschichte. Nutzen Sie das historische Sujet nur als illustrativen Hintergrund für die Liebesgeschichten, die Sie erzählen möchten, oder hilft das wiederkehrende Motiv beim Verständnis der beschriebenen Zeit?

 

Jürgen Seidel: Ich weiß gar nicht, ob man ein Jugendbuch schreiben darf, ohne dass eine Beziehungskiste und die Liebe eine Rolle spielen. Das ist förmlich verboten. Wenn Jugendliche etwas mit Interesse lesen sollen, muss man auch das behandeln, womit sie alle sehr beschäftigt sind; und das sind nun mal Beziehung, Liebe, Partnerschaft, Freundschaft usw. Das ist ein legitimer Grund, warum die Liebe als fester Bestandteil immer enthalten ist. Ob sie die politischen Inhalte und historischen Hintergründe besser transportieren? Das ist in der Literatur üblicherweise immer so. Ich kann auch einen Krimi besser erzählen, wenn ich Männchen und Weibchen oder irgendeine wie auch immer geartete Beziehung habe. Damit habe ich ein Vehikel, mit dem ich Inhalte zum Leser herübertragen kann, weil er eine Plattform findet, auf der er sich wiederfinden kann, selbst wenn er mit den Gegenständen, um die es geht, nichts zu tun hat. Das ist also ein technisches Hilfsmittel.

lesepunkte: Ihre zweite Lesung heute hielten Sie zu Ihrem neuen Roman „Der Krieg und das Mädchen“, welcher im Jahr 1914 spielt. Was macht Ihren Roman besonders und hebt ihn von den zahlreichen Publikationen ab, die dieses Jahr zum hundertjährigen Jubiläum bzw. Gedenkjahr des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs erscheinen?

 

Jürgen Seidel: Dass er nicht im Krieg spielt. Das war sofort die Idee. Ich hatte keine Lust, in Konkurrenz zu Remarques „Im Westen nichts Neues“, Arnold Zweig oder sonstiger Weltliteratur zu treten. Ich wollte auch keine Schlachten beschreiben. Ich wollte das Klima vorher für den Leser deutlich werden lassen, denn das steht in keinem Geschichtsbuch und ist dennoch eine ganz wichtige Information, wenn man sich mit dem Ersten Weltkrieg beschäftigt.

lesepunkte: Mila, die Protagonistin des Buchs, steht vor der Schwierigkeit, dass sie gerne einen „Männerberuf“ erlernen und Medizin studieren möchten. Fritz bemerkt seine Gefühle für seinen Freund Rasmus und möchte diese „Krankheit“ Homosexualität durch den Kriegsdienst heilen. Ist das auch ein politischer Kommentar für das Jahr 2014, hinein in Debatten um Frauenquote, vieldiskutierte Outings von Sportlern oder Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare?

 

Jürgen Seidel: Nein, die Homosexualität von Fritz sollte kein Kommentar zur gegenwärtigen Auseinandersetzung mit diesen Themen in politischer Weise sein. Da ging es mir viel mehr darum, was kulturhistorisch „Vitalismus“ genannt wird, einer Strömung um die Jahrhundertwende um 1900, welche die irre Idee hatte, dass der Krieg das wahre Leben im Menschen entfalten kann. Eine aberwitzige Vorstellung, die man heute gar nicht kapiert. Es war aber ein ganz starker Aspekt dieser Zeit, dass solche irrationalen Gebilde in den Köpfen herum spukten. Dass es jetzt um Homosexualität geht, funktioniert natürlich hervorragend, da er es tatsächlich für eine Krankheit hält. Es gibt ja heute noch Länder, die da in dieser Form noch vollständig daneben liegen. Es ist aber keine Parallelisierung einer gegenwärtigen Situation; ebenso die Tatsache,dass Frauen damals nicht studieren durften bzw. es nur wenige Ausnahmen gab.

lesepunkte: Wir befinden uns im Jahr 100 nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Für wie wichtig erachten Sie das Gedenken und das Nachdenken über die sogenannte Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts?

 

Jürgen Seidel: Wenn ich täglich die Nachrichten sehe, wird es immer wichtiger. Alle journalistische Welt redet immer von der Bedrohung des Kalten Krieges, manche denken auch an heiße Kriege. Da kriege ich manchmal die Krätze, wenn ich jeden Tag sehe, mit wie viel „Berichtenswut“ an die Krimkrise herangegangen wird. Da wünsche ich mir, dass mehr die Diplomatie im Vordergrund steht als die Spekulationen, was alles noch daraus werden kann. Ich glaube nicht, dass es so heiß ist. Das Buch trägt vielleicht ein ganz kleines bisschen dazu bei, den Unterschied zu heute zu zeigen. Damals hatten die Menschen natürlich nicht die historische Erfahrung des Ersten und Zweiten Weltkriegs. Die haben wir heute und die wird uns heute in Mitteleuropa sicherlich davor schützen, einen Fehler zu begehen. Deswegen sind sich auch alle einig, dass sie die Situation nicht militärisch regeln dürfen, sondern immer nur diplomatisch und das Schlimmste, was passiert, ist eben ein kalte Phase, in der sie sich gegenseitig schlecht machen.

Aber das Buch sollte auch wirklich zeigen, dass es damals Kriegsmetaphysik gegeben hat, die davon ausging, dass Krieg vom lieben Gott gegeben ist und irgendwann in bestimmten Abständen eine Reinigung herbeiführen muss. Das gibt es zum Glück heute hier nicht mehr, in der Welt schon, wenn man sich andere Kriegsherde anschaut; bei uns glücklicherweise nicht und ich hoffe, das bleibt auch so. 

(Interview: Philipp Scherber) 

(Foto: © Isabell Grubert/Random House) 

 

 

Empfohlene Zitierweise

Interview mit Jürgen Seidel (Philipp Scherber). In: lesepunkte 9 (2014), Nr. 2, URL: http://www.lesepunkte.de/no_cache/persistent/artikel/10413/

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Erstellt: 20.06.2014

Zuletzt geändert: 20.06.2014

Kurzbiographie


Jürgen Seidel, Jahrgang 1948, verließ nach einer Lehre zum Fernsehtechniker und kurzer Arbeit in diesem Beruf Deutschland in Richtung Australien. Nach diesem dreijährigen Auslandsaufenthalt kehrte er zurück, studierte Germanistik und Anglistik und promovierte 1984.

Er arbeitet als freier Autor und hat unter anderem einige historische Romane für Jugendliche und Erwachsene verfasst. 2014 veröffentlichte er mit "Der Krieg und das Mädchen" ein Buch, welches die Stimmung in Deutschland unmittelbar vor Beginn des Ersten Weltkriegs beschreibt.

Weitere Infos:

Homepage des Autors

Jürgen Seidel bei Randomhouse