Röhrig, Tilman

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„Das Schreiben ist die heilsamste Form, Ordnung ins Hirn zu bekommen.“ 

Der Bestsellerautor Tilman Röhrig über seine Arbeit, die Aktualität eines Klassikers und das Thema Gewalt gegen Kinder 

 


lesepunkte: Liebe Leserinnen und Leser der lesepunkte! Heute sitze ich bei schönstem Sonnenschein zusammen mit dem Bestsellerautor Tilman Röhrig in dessen Wohnhaus in Hürth, besser gesagt in dessen Garten. Zunächst einmal vielen Dank für die Einladung! In Ihrem schönen Garten, in dem unter anderem ein prächtiger, alter Nussbaum steht, ist es wunderbar idyllisch und ruhig. Ist dies für Sie ein idealer Ort zum Schreiben?

 

Tilman Röhrig: Früher wohnte ich in Köln und jedes Mal, bevor ich mit einem Roman anfing, kaufte ich mir eine Langspielplatte. Diese hörte ich immer wieder, weil ich mich während des Schreibens nicht nur an der Musik erfreute, sondern sie mich auch abschirmte von dem Lärm, der um mich herum war. Seitdem ich hier wohne, höre ich nicht mehr so viel Musik, weil ich tatsächlich die Stille als einen Schutzwall um mich herum brauche.

lesepunkte: Haben Sie einen festen Ort zum Schreiben oder lassen Sie sich für unterschiedliche Geschichten oder Stimmungen auch von verschiedenen Schreiborten inspirieren?

 

Tilman Röhrig: Nein, ich habe zwar Freunde, die mich nach Irland oder in den Süden einladen und mir ein leer stehendes Haus zum Schreiben anbieten. Aber hier hinter mir ist mein kleines Arbeitszimmer, das so klein ist wie ein Handschuh: Wenn ich drin bin, dann ist es voll. Das ist mein Gedankenort.

lesepunkte: Sie betreiben eine lange und intensive Einarbeitung und Recherche für Ihre Bücher. Für „Caravaggios Geheimnis“ haben Sie sich beispielsweise im Malen mit den Techniken des 16. und 17. Jahrhunderts versucht, für „Riemenschneider“ einen Bildhauerlehrgang besucht. Wie wichtig ist für Sie dieses Eintauchen in die zu beschreibende Welt?

 

Tilman Röhrig: Ich reise sehr viel. Das klingt jetzt so, als ob ich Urlaub mache, aber in Wirklichkeit fahre ich an meine Schauplätze. Ich gehe dort Wege und muss Gebäude kennen lernen. Es hat ja keinen Zweck, wenn Savonarola [Protagonist aus Röhrigs Roman „Wir sind das Salz von Florenz“, Anm. d. Red.] in Florenz von San Marco zum Marktplatz ginge und dabei ein großes theologisches Gespräch mit jemandem führte, aber in Wirklichkeit geht man nur zwei Minuten. Um diese Dinge auszuschalten, muss ich natürlich die Orte besuchen. Dazu kommt das Haptische: Das Gefühl mit den Händen oder Gerüche muss ich einfach erleben. Im Fall von „Caravaggio“ war es die Farbe. Ich habe Steine und Käfer im Mörser zerkleinert, um zu schauen, wie früher Farben hergestellt wurden. Dieses Handwerkliche, wenn auch in laienhafter Form, brauche ich, um es nachher eben nicht mehr zu beschreiben. Gerade im historischen Bereich erkennt man einen Autor, der recht wenig recherchiert hat, sehr schnell daran, dass er total gründlich einen Vorgang beschreibt, weil es stolz ist, dass er es irgendwo gelesen hat. Aber wenn man es kann, wie beim „Riemenschneider“ meinetwegen das Bildhauen, dann geht man in eine Werkstatt hinein und benötigt nur ein paar Signale. Dann geht man als Leser mit dem Text oder der Figur in diese Werkstatt und erlebt es selbst. Ich brauche dieses Haptische.

lesepunkte: Ihr Roman „In 300 Jahren vielleicht“, welches die Verwüstung eines kleinen Dorfs während des Dreißigjährigen Kriegs schildert, wurde letztes Jahr [2013] nach 30 Jahren in einer Sonderausgabe neu herausgegeben. Macht es Sie stolz, dass dieses Werk scheinbar immer noch viele Leser fesseln kann?

 

Tilman Röhrig: Da müssen wir wirklich unterscheiden. Es macht mich als Autor stolz, dass ich hin und wieder ein Bestseller- aber in jedem Fall ein Longseller-Autor bin. Ich habe nicht nur „In 300 Jahren vielleicht“, ich habe auch ein Buch, das noch älter und ununterbrochen auf dem Markt ist. Als Autor macht mich das natürlich sehr stolz. Dass aber die Notwendigkeit besteht – gerade bei „In 300 Jahren vielleicht“, in dem es ja um Menschen im Krieg und was sie dort erleiden geht – dass es immer noch nötig ist, dass dies immer noch gesucht ist als Lektüre, weil wir immer noch Kriege haben – denken wir jetzt z.B. an die Krim – dass dieses Problem immer noch nicht von uns gelöst wurde, das erschrickt mich natürlich auch. Dass es da ist, finde ich als Autor toll. Dass es gebraucht wird als Mahnung oder als Warnung, finde ich sehr schrecklich.

lesepunkte: Das Buch ist also 1983 wie heute aktuell oder wie der Literaturwissenschaftler Peter Conrady im Nachwort der Sonderausgabe schreibt: „Wir sehen uns im Spiegel des grausamen Gestern.“ Kann man sagen, dass es sich gar nicht primär um ein Buch über den Dreißigjährigen Krieg handelt, sondern eher über den Krieg als solchen?

 

Tilman Röhrig: Es ist eine Parabel über dieses Ungeheuer Krieg. In meinem Buch wird ja nicht gekämpft und es ist auch völlig egal, ob es die Kaiserlichen, die Unsrigen oder die Schweden sind. Ich beschreibe vielmehr, was Krieg Ihnen und mir tut. Insofern wird es an Wichtigkeit leider nie verlieren.

lesepunkte: Sie lesen auch vor Schulklassen aus Ihren Romanen. Liegt in der Arbeit für und mit Jugendlichen ein besonderer Reiz für Sie?

 

Tilman Röhrig: Die Jugend ist für mich die Generation, die es besser machen könnte als ich oder meine Generation. Insofern finde ich das ganz wichtig. Ich bin kein Jugendbewegter und würde fast behaupten, dass ich nicht viel von Jugendlichen verstehe. Aber ich weiß, dass sie Angst haben, dass sie eifersüchtig sind, dass sie sich fürchten und lieben. Also alles das, was ich auch tue, nur auf einem anderen Grad. Ich teile mich ihnen mit und tue das gerne, weil ich Hoffnungen habe, welche die Jugend erfüllen könnte.

lesepunkte: Persönlich habe ich habe zwar noch nie eine Lesung von Ihnen erlebt, aber diese werden als sehr lebendig und eindrucksvoll beschrieben. Hilft Ihnen Ihre Schauspielausbildung bei der Gestaltung einer Lesung?

 

Tilman Röhrig: Das Theater ist etwas für Voyeure: Der Zuschauer sitzt und schaut zu, wie sich zwei auf der Bühne unterhalten. Er schaut quasi in deren Wohnzimmer. Eine Lesung ist etwas Anderes: Dort gehe ich von der Bühne mit meinen Augen und Gedanken in den Zuhörer und Zuschauer hinein. Insofern hat die Fähigkeit zu schauspielern nichts mit der Qualität meiner Lesungen zu tun. Was mir wohl hilft, ist die Sprache. Durch die Schauspielerei kann ich recht artig vorlesen, habe dabei auch eine gewisse Gestik, bewege mich und spüre einfach, wenn ein Publikum sich langweilt.

lesepunkte: Warum haben Sie mit der Schauspielerei aufgehört? Liegt Ihnen die geschriebene Sprache doch ein wenig näher als die gesprochene?

 

Tilman Röhrig: Der Schauspieler ist der Dritte, der denken darf: Erst kommt der Schriftsteller, dann der Regisseur und dann der Schauspieler. Ich habe leidenschaftlich Theater gespielt, war siebeneinhalb Jahre am Schauspielhaus in Köln und habe alles, was junge Schauspieler spielen durften, gespielt: vom „Tapferen Schneiderlein“ bis zum Andri in „Andorra“. Das habe ich zehn Jahre lang mit Leidenschaft gemacht, aber dann war es für meinen Kopf zu wenig. Ich dachte, wenn ich die Texte anderer Leute spreche, spreche ich ja nicht meine Gedanken. Der Schauspieler zeichnet sich dadurch aus, dass er sich demütig unter eine Rolle begibt, um dann mit dem Text neu als diese Person wieder aufzuwachsen. Ich habe immer geschrieben und dachte mir, wenn ich das erste und das dritte kann, dann geh doch heim und fang an zu schreiben. Und was tue ich jetzt: Beim Schreiben spiele ich jede Rolle, ich lasse die Sonne auf- und untergehen, ich bekomme Kinder, ich hänge am Galgen. Mächtiger kann man ja gar nicht werden.

lesepunkte: Sie haben einmal gesagt, dass Sie sich selbst als einen „Hüter der Sprache“ betrachten. Was meinen Sie damit?

 

Tilman Röhrig: Ich liebe diese deutsche Sprache! Ich kann an sich nur Deutsch, obwohl ich auch etwas Englisch, Französisch und Latein verstehe. Unsere deutsche Sprache ist so detailliert und nuanciert zu nutzen, dass es für mich das schönste Instrument ist. Ich muss ehrlich zugeben, dass mir die Verkümmerung der Sprache und die Verkümmerung im Ausdruck fast schon Sorge macht. Ich versuche, mit meiner Sprache zu zeigen, was diese alles an Melodien enthält. Beispielsweise in „In 300 Jahren vielleicht“: Das ist der Dreißigjährige Krieg, das ist die furchtbarste Zeit, es war aber gleichzeitig auch Barock. Also habe ich versucht, in diesem Buch mit allerschönster Sprache das Furchtbarste zu beschreiben. Und das macht das Buch auch so schrecklich, dass man ständig wunderbare Sätze hat, aber in Wirklichkeit Inhalte, die so grausam sind, wie man sich das eben nur in den schlimmsten Träumen ausmalen kann. Dazu befähigt mich die Sprache. Jedes Buch hat für mich eine eigene Melodie. Ich lese meine Bücher nur noch einmal durch, um zu schauen, ob der Klang meiner Sätze zum Thema passt oder kontrapunktisch zum Thema steht.

lesepunkte: Ihre Bücher folgen nach Ihren Aussagen einem literarischen Gesamtplan. Wie sieht dieser Plan aus und wann glauben Sie, dass Sie ihn erfüllt haben?

 

Tilman Röhrig: [Lacht] Das ist natürlich die Frage: Wie alt werde ich und kann noch Bücher schreiben? Mein großer Plan, den ich sehr früh schon fasste, war, dass ich erklären wollte und will, warum wir so geraten sind, wie wir uns jetzt darstellen. Ich habe mir vorgenommen, mir aus der Geschichte die Veränderungszeitalter, die Veränderungspersonen und die Veränderungsereignisse herauszugreifen und über diese einen großen Roman zu schreiben. Sodass sich man später, wenn man meine Bücher von der behandelten Zeit her chronologisch hintereinander setzt, die Entwicklung europäischer und deutscher Geschichte anhand von Romanen vor Augen führen kann. Was natürlich wichtig ist, in einer Zeit des Vergessens. Wie es sich beispielsweise in der Computertechnik oder auch in der Geschichtswissenschaft darstellt, dass es Spezialisten gibt, die sich in einem Spezialthema auskennen – und ich brauche ja Spezialisten – aber wenn ich dann einmal nach einem großen Überblick frage, dann kommen doch sehr viele ins Straucheln. Ich dachte, dass es Zeit ist für jemanden wie mich, der es ermöglicht, einen Bogen zu beschreiben, der neugierig macht, vielleicht ins Detail zu gehen.

Sie fragen, wann ich das erreicht habe: Ich habe nicht umsonst schon über die Wiege des Nationalismus geschrieben [im Roman „Sand oder Der Freiheit eine Gasse“; Anm. d. Red.] und habe bei Hannibal angefangen [„Mit Hannibal über die Alpen“; Anm. d. Red.], sodass ich zumindest im Groben schon mal den Anfangs- und Endpunkt, die ich gerne als Bogen sehen möchte, beschrieben habe. Und jetzt fülle ich diesen Bogen aus. Dann kann ich eben auch vorzeitig sterben und habe trotzdem den Bogen geschafft. [Lacht]

lesepunkte: Am 7. April 2014 strahlt „Das Erste“ eine Dokumentation von Erika Fehse mit dem Titel „Wer seine Kinder liebt, der züchtigt sie“ aus. Sie selbst tauchen hier einmal nicht als Autor, sondern als Protagonist auf, der über Züchtigung und Gewalt berichtet, die Sie selbst als Kind durch Ihren Vater erfahren haben. Was erwartet uns in dieser Dokumentation?

 

Tilman Röhrig: Ich habe ein Buch geschrieben, „Thoms Bericht“, in dem ich meine Jugend beschreibe, das dieses Jahr vierzigjähriges Jubiläum hat und das ebenso heute noch in den Schulen gelesen wird. Wir haben den Film auf der Grundlage dieses Buchs gedreht und die Drehorte sind die Orte meiner Jugend. Selbst der Lehrer meines ersten Schultages mit über 90 Jahren lebt noch und Frau Fehse hat ungeheuerlich recherchiert und alles Mögliche aufgetan, dass ich nur noch staunen konnte. Diese eine Woche Dreharbeiten hat mich total aufgewühlt. Ich bin ein Mensch, der sagt, dass man nichts überwinden kann, man kann nur lernen, etwas einzuordnen, das Schreckliche wie auch das Schöne. Dann wird man auch nicht überrascht, doch hier bin ich doch immer wieder überrascht worden, auch von dem, was in meinen nächtlichen Träumen hochgekommen ist. Es ist eine Geschichte von furchtbarer Unterdrückung, Striemen und blutig Schlagen. Also alles das, was nichts mit Liebe zu tun hat, ist mir widerfahren. Das wird man in dem Film miterleben und zu sehen bekommen. Ich habe aber auch nur eingewilligt, um zu zeigen, wie es mir heute geht. Ich bin ein sehr fröhlicher Mensch und unendlich lebendig geworden und möchte mit dem Film sowie mit „Thoms Bericht“ Mut machen, aus sich selbst heraus einen Weg zu finden.

lesepunkte: Sowohl in „Thoms Bericht“ als auch bei den Dreharbeiten zur Dokumentation setzten Sie sich intensiv mit der eigenen Kindheit auseinander. Was unterschied diese beiden Formen der „persönlichen Vergangenheitsbewältigung“?

 

Tilman Röhrig: Das Jetzige hat mich erschreckt. Das Buch schrieb ich damals erst, als ich meinen Vater nicht mehr hasste, sonst hätte ich ein Buch über Hass geschrieben. Dieser Thom aber dreht sich aus jeder Situation um und versucht, dort wieder herauszukommen. Das war mein Bestreben, was ich mit dem Buch weitergeben wollte.

lesepunkte: Fiel Ihnen die Verarbeitung im eigenen Roman leichter, da Sie dort die Kontrolle über das hatten, was Sie preisgeben wollten?

 

Tilman Röhrig: Ja, aber es viel mir vor allem aus einem anderen Grund leichter. Wir denken in unserem Hirn überlappend wie eine Schere, die ineinander geht. Wenn Sie schreiben, müssen Sie dies auseinander ziehen und untereinander schreiben, d.h. das Schreiben ist die heilsamste Form, Ordnung ins Hirn zu bekommen. So musste ich zwangsweise alles, was passiert war, zunächst einmal ordnen, und das war das Gesunde an der Geschichte. Während es mich in diesem Film plötzlich überrollte, weil ich alle Eindrücke auf einmal wieder bekam und das auch noch erzählen musste.

lesepunkte: Man könnte meinen, dass die Prügelstrafe und Gewalt gegen Kinder heute gesellschaftlich geächtet und damit auch faktisch vom Tisch seien. Sind Ihr Roman und die Dokumentation also ein Bericht über eine vergangene Zeit oder hat das Thema nichts Aktualität verloren?

 

Tilman Röhrig: Ich denke, dass die heimliche Prügelei durchaus zugenommen hat. Ich unterhalte mich auch viel mit Ärzten und glaube überhaupt nicht, dass dies ein verarbeitetes Thema unserer Gesellschaft ist. Im Gegenteil, durch plötzliche Arbeitslosigkeit, durch Ratlosigkeit, dadurch dass Kinder wie Prinzen und Prinzessinnen großgezogen werden und plötzlich die Straße mit erzieht und sie den Eltern aus all ihren Traumgebilden ausbrechen, können Schläge entstehen. Dies hat nichts an Aktualität verloren. Es wird zwar immer schön unterdrückt, aber umso mehr muss man darauf eingehen. Mit den Schulklassen und besonders mit den Kleinen versuche ich dieses Thema spielerisch anzusprechen und es ist furchtbar, was man dort manchmal erfährt. Und es ist nicht die Unterschicht, weil dort das Jugendamt am schnellsten ist. Es ist in der Schicht, in der es verdeckt werden kann, und dort wird es besonders problematisch.

lesepunkte: Lieber Herr Röhrig, ich bin gespannt auf die Dokumentation, empfehle unseren jungen Leserinnen und Lesern noch einmal wärmstens das immer noch aktuelle „In 300 Jahren vielleicht“ und bedanke mich bei Ihnen für das Gespräch!

 

(Interview: Philipp Scherber) 

 

 

Empfohlene Zitierweise

Interview Tilman Röhrig (Philipp Scherber). In: lesepunkte 9 (2014), Nr. 1, URL: http://www.lesepunkte.de/no_cache/persistent/artikel/10287/

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Erstellt: 17.03.2014

Zuletzt geändert: 17.03.2014

Kurzbiographie


Tilman Röhrig wurde 1945 in Hennweiler im Hunsrück geboren und erlebte in seiner Kindheit permanente Gewalt und Züchtigung durch seinen Vater, einen evangelischen Pfarrer. Diese Erlebnisse verarbeitete er später in seinem Roman "Thoms Bericht".

Bevor Röhrig sich jedoch ganz der Schriftstellerei verschrieb, besuchte er die Staatliche Schaupielschule in Frankfurt und spielte zehn Jahre lang auf den Bühnen in Frankfurt, Bonn, Hannover und Köln. Außerdem schrieb er Fernsehdrehbücher für das ZDF und den WDR, u.a. für Kinder- und Jugendsendungen wie "Löwenzahn" und den "Schüler-Express".

In seinen historischen Romanen - mitunter mehrfach ausgezeichnete Best- und Longseller, die sich gleichermaßen an Jugendliche und Erwachsene richten, behandelt Röhrig vornehmlich deutsche und europäische Geschichte. Mit seinen Bücher möchte er die Entwicklung Europas und der hier lebenden Menschen von der Antike bis ins 19. Jahrhundert erklären und ein zusamenhängendes Gesamtbild erschaffen.

Sein bekanntester Jugendroman, "In 300 Jahren vielleicht", welcher von der Verwüstung eines kleines Dorfs während des Dreißigjährigen Krieges handelt, feiert dieses Jahr dreißigjähriges Jubiläum und wurde aus diesem Anlass in einer Sonderausgabe vom Arena Verlag herausgegeben.

Tilman Röhrig lebt heute in Hürth bei Köln und schreibt weiterhin historische Romane.

 

Homepage Tilman Röhrig

Ankündigung Dokumentation "Wer seine Kinder liebt, der züchtigt sie"

Autorenseite Arena Verlag

Autorenseite Piper Verlag